Bali by Nicola: Planet der Affen und Götter

Unser Ankunft auf der “Götterinsel” Bali war alles andere als göttlich, denn der Bus, welcher uns an der Endstation der Bahn auf Java abgeholt hatte und mit welchem wir auf einer Fähre nach Bali übergesetzt hatten, lud uns mitten in der Nacht eine knappe Autofahrstunde ausserhalb von Denpasar ab, obwohl auf dem Ticket ganz klar vermerkt war, dass wir ins Stadtzentrum gefahren werden. Wir mussten dann wohl oder übel für die restliche Strecke ein Taxi nehmen… Alles natürlich auf eigene Kosten und begleitet vom hämischen Grinsen der Taxi- und Busfahrer an der Station. Auf eine Antwort unseres Beschwerdemails an die indonesische Bahn (wir hatten ja dieses Bahn-/Bus-/Fähre-Kombiticket) warten wir bis heute. Und so geht ein anderes Kapitel in der indonesischen “Mafiageschichte” zu Ende…

Nach diesem nicht sonderlich positiven Einstieg in Bali, waren wir umso positiver Überrascht vom Hotel in Denpasar (“Pop! Harris”; eine Art durchgestyltes Ibis-Hotel) und dann von Ubud, unserer nächsten Reisedestination, welche etwas im Landesinneren von Bali liegt. Denn obwohl Ubud neben Kuta als DIE Touristenfalle auf Bali gilt, gibt es hier viele wunderschöne, familienbetriebene Guest Houses, tolle Wanderwege durch die wunderschöne Umbgebung, traditionelle Tanzshows und vieles mehr. Wir logierten entsprechend auch in einem fantastischen Homestay mit riesigen Zimmern im balinesischen Stil inklusive eigener Terrasse. Die Gastfamilie war sehr freundlich und das von der Besitzerin gekochte Essen war sehr geschmackvoll und eine willkommene Abwechslung zum gängigen “Touristenfood” (Bami Goreng, Nasi Goreng und wieder von vorne).

Weil die Unterkunft etwas ausserhalb von Ubud liegt, haben wir während der gesamten Aufenthaltsdauer einen Roller gemietet, mit welchem wir jedoch nicht nur in die Stadt gefahren sind, sondern auch einen Tagesausflug nach Tirta Empul und Tirta Gangga unternommen haben. Diese beiden Orte sind bekannt für ihre heiligen Quellen, zu welchen auch heute noch gläubige Hindus pilgern, um sich zu waschen (Bali ist die einzige der indonesischen Inseln, deren Hauptreligion nicht der Islam ist). Neben den Quellen selbst, kann auch der Weg dorthin bereits als Abenteuer bezeichnet werden: waghalsige Strassen durch wunderbare Flusstäler, entlang von Reisfeldern und durch Dörfer mit spektakulären Tempeln (aufgrund seiner religiösen Vielfalt verdient Bali wahrlich die Bezeichnung “Götterinsel”), gespickt mit Schlaglöchern, umhersträunenden Hunden und wahnsinnigen Verkehrsteilnehmern (mit zwei, drei oder vier Rädern), machen einen solchen Ausflug unvergesslich. Um nicht Kopf und Kragen zu riskieren, sowie der balinesischen Polizei keinen Grund zu liefern, ein kleines “Trinkgeld” zu verlangen, empfehlen wir aber das Tragen von Schutzhelmen Smiley.

Auch all jenen, welche einen Ausflug in die tolle Natur machen möchten, ohne sich in den gewöhnungsbedürftigen Verkehr Indonesiens zu stürzen, kann geholfen werden. Rund um Ubud existieren nämlich zwei, drei sehr schöne und nicht allzu anspruchsvolle Wanderpfade quer durch Reisfelder und fruchtbare Täler mit wilden Flüsschen. Einziges kleines Hindernis: das Auffinden des Startpunktes des Wegs (wegen zunehmender Überbauung oft versteckt und in Karten von gängigen Reiseführern nicht exakt eingezeichnet). Wem dies zu konventionell klingt oder wer schon lange mal wieder das innere Kind “befreien” will, der soll den örtlichen Affenwald besuchen. Der Tempel in dessen Mitte ist zwar nicht besonders sehenswert, seine Bewohner sorgen jedoch für Unmengen an Unterhaltung: die ansässigen Affenclans toben den ganzen Tag herum, plantschen im Teich oder treiben andere, nicht jugendfreie Dinge und das Beste… sie sind sich an den Menschen gewohnt. D.h. setzt man sich auf einen Stein und verhält sich ganz ruhig, wird man sicherlich bald als zusätzliches “Turngerät” in Anspruch genommen.

Und am Abend gibt es dann noch etwas balinesische Kultur “light”, d.h. speziell für Touristen gemacht…Nichts desto trotz sind die traditionellen Tanzshows sehr ästhetisch und teilweise auch atemberaubend (wenn ein Mitglied der aufführenden Truppe in Trance mit blossen Füssen durch heisse Kohle tanzt, schmerzen die eigenen Füsse schon nur vom Zuschauen).

Kommen wir abschliessend noch zu den balinesischen “lessons learned”:

  • In den hinduistischen Tempeln auf Bali herrscht – ähnlich wie im Süden Indiens- “Rockpflicht”. Und zwar auch für Männer! Da die meisten westlichen Exemplare der Gattung Mann nicht gerade mit der Verfügbarkeit eines solchen Kleidungsstücks im Gepäck glänzen, kann man(n) – natürlich gegen eine milde Spende – ein passendes Wickeltuch am Eingang zum Tempel ausleihen.
  • Das Aushandeln eines angemessenen Preises nimmt – noch mehr als in einem arabischen Land – extrem viel Zeit in Anspruch. Es wird meist nämlich erst dann eingelenkt, wenn der Handelspartner bemerkt, dass man selbst bereit ist, falls nötig den ganzen Tag zu darauf zu warten dass ein “guter” Preis erreicht wird.

Bali by Jenny: Affengeil

Ubud (Ausgangspunkt für alle Ausflüge)

P1020704P1020705

Traditioneller balinesischer Baustil (Unser Homestay)

Affenwald

P1020733DSCN1990DSCN1983DSCN2020P1020788DSCN2010P1020735P1020744P1020780P1020770

Kein Kommentar Smiley                                                     Attacke

DSCN2031DSCN2034

Läuse überall                                             Affenfriedhof

Feuer- und Trance – Tanz

P1020795P1020797

Tanzshow im Tempel               Artist in Topform Smiley

Gemütliches Wandern

DSCN2036DSCN2046DSCN2052DSCN2054

Ausflug mit dem Roller

DSCN2059DSCN2061P1020849P1020870P1020836P1020844

Auf dem Weg

Tirta Empul (Heiliges Bad für Hindus)

P1020853P1020864P1020863DSCN2065

Tirta Gangga (Gepflegtes, sauberes “Varanasi-Bad” Smiley)

P1020886P1020907P1020894P1020903

5 hübsche Statuen

DSCN2071P1020911

Auf dem Rückweg                           Massnahme gegen Sonnenbrand auf dem Roller

Java by Nicola: Beitrag zur Beseitigung von Klischees

Wie stellt man sich ein Land vor, von welchem man keine Vorstellungen hat? Genau, man bedient sich an gängigen Klischees. Uns ging es genau so, als wir von Singapur nach Indonesien gereist sind. Von dem Land, welches aufgrund eines kurzfristigen Entscheides zum neuen Reiseschwerpunkt in Südostasien (an Stelle von Vietnam und Kambodscha) “befördert” wurde, hatten wir nur wenig Wissen, aber einige Erwartungen. Welche das waren, ob sie sich erfüllt haben oder doch nur Klischees entsprechen und welches die sich daraus ergebenden Folgen sind, seht ihr nachfolgend:

  • Indonesien besteht aus hunderten von Inseln –> wahr –> Die Fortbewegung im Land wird durch diese Tatsache teilweise massiv erschwert, da nicht alle Inseln gut erschlossen sind. Boote (sinkgefährdet), Züge (gibt es nur auf Java) und Flüge (teuer) sind nicht immer eine Alternative, weshalb man oft gezwungen ist, längere Busfahrten (10-15 Stunden) zu unternehmen, um von A nach B zu kommen.
  • Indonesien hat die viertgrösste Bevölkerung der Welt –> wahr –> Die Befürchtung, dass alle öffentlichen Transportmittel – ähnlich indischen oder chinesischen Verhältnissen – masslos überfüllt sind, ist dennoch nur teilweise berechtigt, da a) viele Einheimische den Roller zum einzigen (Familien-)Fortbewegungsmittel auserkoren haben (wird auch dazu verwendet, einen ganzen Haushalt zu zügeln) und b) gewisse Transportmittel (Zug, spezielle Sammeltaxis, bei welchen garantiert wird, dass man auch einen Sitzplatz erhält) für die meisten Indonesier zu teuer sind.
  • Das Land beherbergt (in absoluten Zahlen) die meisten Muslime der Welt –> wir haben zwar nicht selbst nachgezählt, aber das wird schon so stimmen Smiley–> Folge ist, dass bei uns eine ganze Menge an damit verbundenen Vorstellungen entstanden sind:
    • Die Frauen werden zuhause eingesperrt und man sieht nur Männer auf der Strasse –> völlig falsch: Da es in Indonesien (im Gegensatz zu China und Indien) nicht als Nachteil gilt, Töchter zu haben, ist der Frauenanteil in der Bevölkerung sehr hoch. Auch werden die Damen des Hauses nicht weggesperrt, sondern gehen sehr oft selbst arbeiten, weshalb man oft mehr Frauen als Männer antrifft. Äusserst bemerkenswert ist ausserdem die Tatsache, dass weibliche Angestellte auch nicht davor zurückschrecken, mit männlichen Gästen Augenkontakt aufzunehmen und einen fast schon anzustarren (= “weibliche Inder”?).
    • Diejenigen Frauen, welche doch nach draussen dürfen, müssen ein Kopftuch tragen oder werden sogar komplett “eingepackt” –> völlig falsch: Es tragen zwar etwa rund die Hälfte aller Frauen ein Kopftuch, dies allerdings wohl eher freiwillig und teilweise sogar nur als Mode-Accessoire.
    • Der Muezzin weckt einen früh morgens mit seinem Gebetsaufruf –> teilweise wahr: Logiert man per Zufall in der Nähe einer Moschee (in den muslimischen Städten mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit der Fall), wird man tatsächlich um ca. 05:00 vom “Gesang” (verdient bei einigen Muezzinen diese Bezeichnungen auch, bei vielen klingt es jedoch mehr nach dem Gekrächze eines Kettenrauchers) aus dem Schlaf gerissen. In denjenigen Gemeinden mit mehrheitlich anderen Glaubensrichtungen – und von denen gibt es erstaunlich viele – ist dies jedoch nicht der Fall.

Dass die meisten dieser Klischeevorstellungen eben genau nur das sind und die Menschen in Indonesien einem in aller Regel sehr offen und mit grosser Freundlichkeit begegnen, hat uns sehr positiv überrascht und zu “Fans” von diesem Land gemacht. Bereits der Zollbeamte am sehr kleinen Flughafen von Yogyakarta (eine Piste und ca. drei “Gates”, wobei es jeweils einen Schalter für den Kauf des Visums sowie einen für die Einreise selbst gibt) begrüsste uns mit einem Lächeln, warf einen Blick in unsere Pässe… und ging in die Kaffeepause (nach ca. 10 kontrollierten Pässen! Smiley). Auch der generelle Lebensstandard im Inselreich ist nicht vergleichbar mit indischen Verhältnissen, sondern erreicht schon fast chinesisches Niveau. Die Kehrseite der Medaille ist ein Preisniveau, welches deutlich über unseren Erwartungen liegt und unser Budget etwas ins Schwitzen bringt. Die “Schuld” daran tragen einerseits enorme Preiserhöhungen in den letzten zwei Jahren (Dinge, welche 2010 umgerechnet CHF 10.- gekostet haben, kosten heute CHF 20.- oder mehr!), sowie der Lonely Planet – Reiseführer, welchen wir gekauft haben und dessen Daten so kreuzfalsch sind, dass wir uns ernsthaft fragen müssen, ob die Autoren jemals in Indonesien waren.

In Yogyakarta haben wir uns einige Tage gegönnt, um uns an dieses faszinierende aber auch schwer verständliche Land zu gewöhnen, einen geführten Ausflug zu den Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan zu unternehmen, Bahntickets zu buchen (funktioniert reibungslos, vorausgesetzt, dass man Google-Translate griffbereit hat; die Homepage ist nämlich vorwiegend in Indonesisch gehalten), zu bummeln (in Yogyakarta vorwiegend zwischen 07:00 und 14:00 möglich, da dies die regulären Arbeitszeiten sind; kein Witz!), uns mit dem Fahrrad-Rickshaw durch die Stadt fahren zu lassen und gute Donuts zu essen (verkaufen sich hier besser als in den Staaten).

Nach so vielen Städten (Mumbai, Singapur und Yogyakarta) und wenig Bewegung, war das Ziel unserer nächsten Reiseetappe ganz klar auf körperliche Betätigung ausgelegt: wir fuhren mit dem Zug (natürlich erste Klasse Smiley; wobei wir im Nachhinein feststellen mussten, dass es die Zweite genauso getan hätte…) nach Surabaya, einer Stadt an der Nordküste von Java, welche uns als Basis für einen zweitägigen Ausflug auf den – noch aktiven – Vulkan Bromo dienen sollte. Nach einer ziemlich heissen und schlaflosen Nacht in einem Hostel mit vielen Mücken (eine umgebaute Villa mit “Openair-Badezimmer” als Highlight, wobei die Zimmer selbst leider auch ziemlich “open air” sind) sind wir früh aufgestanden, um den ersten Bus in Richtung Probolinggo zu kriegen. Von diesem Örtchen sollte dann ein Minibus an den Kraterrand des Tengger fahren, wo wir die Nacht verbringen wollten. Dank “mafiöser” Umstände (siehe weiter unten für Erklärungen) wurden aus zwei Busfahrten plötzlich eine Bus-, eine Minibus- und eine Taxifahrt, welche mehr kosteten und insgesamt auch noch erheblich länger dauerten… Endlich oben angekommen, haben wir sofort die Kraterdurchquerung des Tengger (erloschener, alter Vulkan, in dessen Kraterzentrum der Bromo entstanden ist; der Kraterboden besteht aus einem Sand-Asche-Gemisch, welches für geschwärzte Füsse sorgt, auch wenn man Socken und geschlossene Schuhe trägt!) und den Aufstieg zum Bromo in Angriff genommen. Zurück in der Unterkunft sind wir dann bereits um 18:30 ins Bett gegangen, um morgens um 03:00 frisch und munter aufzustehen und pünktlich bei Sonnenaufgang beim Aussichtspunkt zu sein. Die Einzigen waren wir dort zwar nicht (die “normalen” Touristen lassen sich mit Jeeps und Motorrädern hinaufkarren, so dass sie schlussendlich nur noch 10 Minuten zu gehen brauchen, anstelle von 2 Stunden!), schön war es aber trotzdem.

Nach unserer (diesmal planmässig verlaufenden) Rückkehr nach Surabaya und einer zweitägigen Erholungsphase (dieses Mal mit Klimaanlage und viiiiel Mückenspray) sind wir per Bahn, Bus und Schiff nach Denpasar (Bali) weitergereist.

Speziell in einem so vielfältigen Land wie Indonesien gibt es praktisch täglich neue Dinge zu entdecken und zu lernen. Die interessantesten “lessons learned” möchten wir jeweils am Ende eines Kapitels vorstellen:

  • Vorausgesetzt, dass man nicht länger als 30 Tage im Land bleibt, kann man als Schweizer das Indonesienvisum direkt bei Ankunft am Flughafen kaufen (sog. “Visa on arrival”). Was in der Theorie einfach klingt, hat zumindest in der indonesischen Praxis jedoch einen Haken: bezahlt werden kann das Visa nämlich a) nur in bar und b) nur mit Dollarscheinen des Druckjahrgangs 2009 oder jünger! Glücklicherweise konnten wir den benötigten 50er gerade so zusammenkratzen…
  • Sollte man, wieso auch immer, als “harter” Individualtourist doch einmal eine geführte Tour buchen (z.B. um andere Leute kennenzulernen, Geld zu sparen oder einfach um sich zu vergegenwärtigen, dass man alleine den Ausflug doch besser hingekriegt hätte Smiley), muss man den Zukauf des optionalen Frühstücks um jeden Preis vermeiden: alte, halb verfaulte Früchte, verbranntes Toastbrot und eine schwarze Brühe, in welcher der Löffel fast stehen bleibt und welche hier Kaffee genannt wird, verdienen nicht, dass man mehr bezahlt (und wenn es auch nur ein Franken ist!).
  • Individualtouri vs. Mafia: Was brutal klingt, ist in Indonesien Alltag. Dabei geht es zwar nicht gerade ums Überleben, sehr wohl aber um den Pegelstand in der Brieftasche und das Durchsetzen der eigenen Reisepläne: damit möglichst viele Einheimische (Taxifahrer, Hotelier, Restaurantbesitzer, Reiseleiter, Reisebüro, Träger, etc.) ein Stück vom “Tourismuskuchen” abkriegen, wird der Besuch von Sehenswürdigkeiten nur als Pauschalarrangement angeboten. Man muss sich somit zwar nicht um Hotel, Transport, Verpflegung, Eintrittsgebühren, etc. kümmern, wird dann aber wie Vieh durch die Sehenswürdigkeiten getrieben und hat auch keinerlei Mitspracherecht. Will man – wie wir – alles auf eigene Faust besuchen, erfordert dies viel Zeit und noch viel mehr Geduld: der Busfahrer lädt einen dann nämlich zu früh aus, damit man noch das Taxi nehmen muss; der Taxifahrer selbst fängt beim Feilschen beim vierfachen Preis an und lässt sich nur sehr langsam drücken (meist wird der angemessene Preis erst angeboten, wenn der öffentliche Bus – den es laut Aussagen des Taxifahrers ja gar nicht gibt – um die Ecke biegt…).
  • Indonesien ist definitiv kein Reiseziel für Nachtaktive und Langschläfer: abgesehen vom “Wecker auf dem Turm” (= Minarett mit Lautsprecher) ist auch sonst nix mit ausschlafen. Die einheimische Bevölkerung steht mit der Sonne auf und geht bald nach Sonnenuntergang zu Bett. Für die Gäste bedeutet dies: man muss regelmässig morgens um 03:00 aufstehen, um pünktlich am Flughafen zu sein (die meisten Flüge starten zwischen 06:00 und 08:30!), den Bus zu erwischen (i.d.R. um 07:00) oder den Sonnenaufgang zu sehen (um 05:00). Auch gibt es Abends maximal bis um 21:00 etwas zu essen, da dann auch der letzte Indonesier zu Bett geht…

Java by Jenny: Fröhlich dampfende Insel

Yogyakarta

P1020363P1020364

In der Stadt Surabaya                                        Auch Wurzeln können Entzücken Smiley

P1020366P1020367

Auf dem Markt                                              Mobiler Essstand

P1020368P1020369

Musikanten                                                  Zwei Spassvögel

Tempelanlagen Borobudur und Prambanan

P1020381P1020399P1020388P1020379P1020396P1020398

Buddhistischer Tempel (Borobudur)

DSCN1787DSCN1820DSCN1817P1020412

Hinduistischer Tempel (Prambanan)

P1020415P1020418

Fahrt nach Surabaya                Unser Hostel in Surabaya

Surabaya (Ausgangspunkt zum Vulkan Bromo)

DSCN1947DSCN1973P1020506P1020567

Aufstieg 2 Stunden um 3 Uhr zum Sonnenaufgang über dem Vulkan Bromo

P1020616P1020623P1020617P1020510

Abstieg vom Aussichtspunkt

P1020430DSCN1857DSCN1875P1020446

Trekking über den ersten Vulkankrater (nicht mehr aktiv)

P1020456DSCN1877P1020482P1020467

Aufstieg auf den Vulkan Bromo (noch aktiv)

P1020477DSCN1888

Auf dem Vulkankrater; puhhh das stank nach Schwefel!

P1020485P1020512

Aussicht vom Vulkan Bromo                    Überall Asche; trotz Schuhen

Fahrt nach Bali mit Zug, Bus und Fähre

P1020636P1020639

8 Uhr am Morgen, Bandmusik auf dem Bahnsteig

P1020696P1020700

Mit dem Bus auf der Fähre nach Bali

Goa, Mumbai & Singapur by Nicola: Gegensätze neu definiert

Indien ist vielfältig und interessant, aber auch ganz schön anstrengend. Was also spricht gegen ein paar Tage Erholung im “un-indischsten” Teil von Indien? Nicht viel, haben wir uns gedacht und auf den Weg nach Goa gemacht. Wie untypisch Goa in einigen Facetten aber wirklich ist, während andere Erfahrungen wiederum perfekt in unser Bild von Indien hineinpassen, haben wir uns jedoch in unseren wildesten Träumen nicht vorstellen können, als wir in den Zug von Mangalore nach Madgaon gestiegen sind…

Entgegen unseren Erwartungen, hat der erste Teil dieses nächsten Reiseabschnittes nämlich typisch indisch begonnen: Als wir die Betten in unserem Zugabteil beziehen wollten, waren diese – wie so oft – bereits besetzt, was nichts Neues wäre, wenn die betreffende Familie nicht auch noch die Unverfrorenheit gehabt hätte, uns in andere Betten umzuquartieren, da sie ja auf die mitreisende Grossmutter und das Kleinkind aufpassen müssen und diese leider nicht in der Lage wären, in die obere Bettenetagen zu klettern. Da die uns bevorstehende Fahrt “nur” 5 Stunden dauern sollte und wir uns nicht mit dem gesamten Waggon anlegen wollten (speziell indische Mütter haben die Fähigkeit, einen lautstark als “rüpelhaften, jungen und verwöhnten westlichen Bengel” darzustellen, welcher ihnen keine Annehmlichkeit gönnen will), haben wir wiederwillig eingewilligt. Wie wir bei der Ticketkontrolle hören mussten, hatte die vierköpfige Familie (Vater, Mutter, Grossmutter, Kind) darüber hinaus lediglich zwei Tickets! Besetzt haben sie aber fünf Betten! “Nur nicht aufregen, bald sind wir am Strand.”

Doch weit gefehlt! Zuerst ging es einmal ins “Dschungelcamp” nach Anjuna: das von uns gebuchte Hostel lag wunderschön inmitten eines tropischen Gartens, war dadurch schön schattig und beim Einschlafen konnte man exotischem Getier zuhören (zum Glück hatte unser Fenster ein stabiles Gitter, sonst hätten wir das teilweise wahrscheinlich nicht als so angenehm empfunden! Smiley). Dass wir hingegen einige Tage vor Saisonbeginn an diesem Ort waren und die Unterkunft noch gar nicht 100%-ig für die Touristen vorbereitet worden war, fanden wir hingegen nicht so toll… Das Personal (abgesehen vom Besitzer) war erst gerade aus Tibet eingetroffen und hatte noch keine Ahnung davon, wo was zu finden war. Ausserdem konnten die Köche noch nicht kochen (sie erhielten täglich “Kochunterricht” vom Chef), was dazu führte, dass vor Ort selbst nur Frühstück angeboten wurde. Aber sogar dieses erhielten wir nur am ersten Tag in der angepriesenen Qualität (unsere Unterkunft wurde im vorigen Jahr als das beste vegetarische Restaurant in Goa ausgezeichnet); am zweiten Tag gabs gar keins (das gesamte Personal hatte frei, da die Saison ja erst in zwei Tagen beginnen würde) und am dritten war der Kaffee verbrüht, das Idli versalzen und das Dosa hatte zuviel Chilli drin (der Besitzer war an diesem Tag nicht da und der Koch hatte anscheinend im Unterricht nicht aufgepasst…). Wir fuhren dann an einen anderen Ort zum Essen. Die amüsanteste Tatsache war jedoch, dass der “Buchhalter” bei unserere Abreise dank fehlendem Taschenrechner nicht in der Lage war, alle aufgelaufenen Kosten korrekt zu berechnen, weshalb wir einige hundert Rupien zuwenig bezahlt haben. Da wir uns jedoch den gesamten Aufenthalt über als eine Art “Testkaninchen” gefühlt haben, hatten wir deswegen kein schlechtes Gewissen Smiley. Anjuna selbst und die umliegenden Örtchen und Strände (welche sich übrigens praktisch alle dadurch hervorheben, dass sie hässlich sind und – abgesehen von einigen Badegästen und kiffenden europäischen Althippies – sich viele Drogendealer und Kühe (!!!) darauf herumtreiben) haben wir mit einem gemieteten Roller erkundet, was sich als richtige Entscheidung herausgestellt hat, da die Distanzen für Fussmärsche zu weit und öffentlicher Verkehr schlicht inexistent sind. Einziger Nachteil bei der Sache: da in Anjuna der Tagesablauf überwiegend darin besteht, sich ein schönes Plätzchen an einer Strandbar zu suchen und dann bei strahlendem Sonnenschein einige köstliche Cocktails zu schlürfen – einige davon werden aus Gründen der guten Laune übrigens ungefragt mit Opium angereichert –, fährt man unter Umständen nicht komplett nüchtern zurück in die Unterkunft.

Von Palolem – unserem nächsten Ziel in Goa – haben wir uns deswegen schon einiges mehr versprochen: dieses ehemals verschlafene Fischerdörfchen ist heute vor allem wegen seines wunderschönen Strandes und der direkt daran angrenzenden Palmhütten bekannt. Eine solche Hütte mit Meerblick wollten wir uns natürlich auch unter den Nagel reissen, um eine Woche lang schön auszuspannen. Wie ihr euch jedoch sicher denken könnt, kam es – wie immer in Indien – etwas anders: da die Touristensaison nach wie vor nicht begonnen hatte und die Strandhütten aufgrund ihrer Beschaffenheit (alles natürliche und biodegenerierbare Materialien) jedes Jahr neu gebaut werden müssen, hatten rund 3/4 aller Ressorts noch gar nicht geöffnet. Und bei denjenigen, welche bereits Besucher akzeptierten, waren die Hütten mit Meersicht natürlich bereits alle restlos ausgebucht Trauriges Smiley Und so landeten wir in einer Hütte in der zweiten Reihe, welche zwar gross, sehr gut ausgestattet und günstig (ca. 16 Franken pro Nacht für beide!) war und sogar über eine kleine Terrasse mit Hängematte verfügte, trotzdem aber halt nicht direkt am Meer lag! Der Strand selbst ist in der Tat sehr schön, das Wasser klar und warm. Restaurants mit akzeptablem Essen (abgesehen von einigen Spezialitäten in ausgewählten Lokalen jedoch lange nicht so gut, wie im Rest Indiens) und kühlen Drinks (in Goa wird vom Staat keine Alkoholsteuer erhoben, weshalb die Getränke sehr günstig sind) findet man auch zuhauf, die Party, auf welche wir nach so langer “fest-freier Zeit” jedoch gehofft hatten, blieb aber mangels Saisonbeginn komplett aus! Und so taten wir nichts weiter, als zu baden, uns zu sonnen, Engländer, Russen und “Möchtegern-Hippies” (erkennt man daran, dass sie sich zwar alle den ganzen Tag die Birne wegrauchen, alternativere Kleidung tragen und mit dem Rucksack anreisen; gleichzeitig aber für jegliche Exkursionen eine geführte Tour buchen, den Müll einfach am Strand liegen lassen, an ihren Rücksäcken ein Schildchen mit dem Kürzel des Flughafens Goa haben, noch nie in Indien Zug gefahren sind und ganz im Allgemeinen keinen Schimmer der indischen Kultur haben) zu beobachten, uns über Sandflöhe im Bett und besonders dreiste Exemplare der Gattung “Spanner-Inder” (kommen zu zweit mit professionellen Spiegelreflexkameras an den Strand: der eine muss sich dann “unauffällig” neben einer Gruppe Touristinnen im Bikini hinstellen und so tun, als würde sein Kollege ihn fotografieren; dieser zoomt jedoch mit voller Stärke nur auf die Damenwelt…) am Strand zu ärgern (wahrscheinlich ist Nicola’s Stinkefinger auf sehr vielen indischen Fotos zu sehen Smiley) und natürlich zu essen, zu essen und noch einmal zu essen. Apropos “Spanner-Inder”: bei unserer Abreise aus Goa haben wir einen Franzosen getroffen, welcher bereits seit sechs Monaten in Indien unterwegs ist. Dieser hat uns erzählt, dass eine Freundin von ihm sogar einmal im Bus neben einem Inder gesessen habe, welcher unverhofft sein bestes Stück ausgepackt und neben ihr masturbiert habe, als sie kurz einschlief! Da haben wir ja noch einmal Glück gehabt Smiley

Um uns nicht vorwerfen lassen zu müssen, dass wir indischen Städten keine Chance gäben, uns ihre angebliche Schönheit zu zeigen, haben wir die letzten zwei Tage vor unserer Ausreise noch in Mumbai verbracht. Nun, was sollen wir sagen? Die Stadt hat zwei Sehenswürdigkeiten, welche uns angesprochen haben (Gateway of India und Elephanta Island: ersteres ist ein Triumphbogen ähnlich dem Arc de Triomphe in Paris, letzteres eine der Stadt vorgelagerte Insel mit alten Shiva-Tempeln, welche direkt aus dem Stein geschlagen wurden), aus den Socken gehauen haben uns aber höchstens ein weiteres Mal die unverschämt hohen Eintrittspreise für Touristen (auf Elephanta-Island um Faktor 25 höher als für Einheimische; neuer Rekord!) und die Hässlichkeit der restlichen Stadt! Indien, du magst zwar faszinierend sein, aber deine Städte werden wir nie mögen!

Ganz interessant / unterhaltsam / ärgerlich waren ein weiteres Mal aber eher die Vorfälle rund um das geplante Geschehen: so wurde unsere Bootsfahrt nach Elephanta Island durch das unmittelbare Auftauchen eines Patrouillenbootes der indischen Küstenwache – welches uns per Drohung mit der Bordkanone zur Kursrichtung zwang – erheblich verlängert…weshalb wissen wir bis heute nicht. Die anderen “Events” fanden dann am Flughafen Mumbai statt:

  • Das Flughafengebäude ist der wohl bestbewachte Ort in der ganzen Stadt. Man darf es nur unter Vorweisen des Reisepasses und des Flugtickets betreten. Sollte man – so wie wir – nur ein E-Ticket auf dem Handy haben, muss man seinen Pass einem Flughafenangestellten übergeben, welcher dann die Tickets am Check-In-Schalter abholt, während man selbst draussen inmitten von vier schwer bewaffneten Soldaten warten muss. Ist man dann drin, muss man zuerst sein Gepäck einchecken, bevor man auch nur auf die Toilette darf! Auch das Einchecken selbst ist nicht ganz unproblematisch, da einem die Angestellten am Schalter noch ziemlich doofe Fragen stellen wie: “Was ist da drin?” (er meint die grauen Säcke, welche unsere Trekkingrucksäcke vor Schaden bewahren sollen) Antwort: “Unser Rucksack” Er: “Aha. Und was ist dort drin?” Wir: “Halt alles, was man im Alltag so braucht.” Er: “Was denn?” Wir: “Kleider, Zahnbürste, etc.” Er: “Kleider?” Wir: “Ja.” Kollege, welcher dazu eilt: “Ja, Kleider eben” Er: “Aha. Ok.”
  • Dumme Fragen muss man sich aber nicht nur beim Check-In anhören. Am Zoll gehts im gleichen Ton weiter: “Nicola?” Ich: “Ja” Er: “Nicola Burkhardt?” Ich: “Ja” Er: “Wie hat Ihnen Indien gefallen?” Ich: “Gut, war schön.” Er: “Sie arbeiten nicht?” (ich war mir nicht mehr ganz sicher, ob ich bei der Einreise angegeben hatte, Student zu sein…) Ich: “Nicht in Indien” Er: “Und sonst?” Ich: “Äääähhh…nein!” Er: “Student. So, so… Welche Studienrichtung?” Ich (völlig aus dem Konzept, weil ich nicht mit diesen Fragen gerechnet habe): “Äääähhhh… Ich weiss nicht… Vielleicht Wirtschaft?!” Er: “Ok, gute Reise” Uffff, Glück gehabt!
  • Nachdem man dann noch die Kontrolle des Handgepäcks geschafft hat, welche ebenfalls extrem streng ist (Nicola musste den gesamten Rucksack auspacken, weil die Aufladekabel seines Notebooks Metall enthalten…ach ja? wirklich?), geht es im Restaurant munter weiter: Nachdem wir fertig gegessen haben, verlangten wir die Rechnung. Nach zehn Minuten ist sie immer noch nicht da (wir waren aber fast die einzigen Gäste)! Auf Nachfrage heisst es dann, dass die Schicht gerade gewechselt habe und man nicht gewusst habe, dass wir zahlen möchten. Also warten wir noch einmal fünf Minuten. Als dann immer noch nichts geschieht, fragen wir ein weiteres Mal nach. Antwort: “Was bitte haben Sie denn gegessen und wieviel müssen sie bezahlen?” Aber hallo?!?! Sollen wir eventuell auch noch selbst abräumen und abwaschen? Vielleicht dann noch andere Gäste bedienen? Trinkgeld hat es dort definitiv keines gegeben!!
  • Der letzte Streich in Indien erfolgt dann in der Bar kurz vor Abflug, nachdem Jenny einen “Martini Rosso” (Liquor mit 15% Alkohol) bestellt hat. Kellner (kommt zurück): “Es tut mir leid, aber wir dürfen Martini Rosso nur gemischt in einem Cocktail verkaufen; nicht pur!” “Wieso?” “Pure Getränke von über 12% bedürfen dem Besitz eines Alkoholausweises!” Waaaaaaasssss?! Ist das ein Ausweis für Alkoholiker oder was? Das gibt es nur in Indien!!!

Damit wir uns vor unserer Weiterreise nach Indonesien noch etwas erholen können (und weil es in unserem RTW-Flugticket so “vorgeschrieben” ist Smiley), haben wir einen zweitägigen Aufenthalt in Singapur eingelegt. Dort wollten wir etwas nachholen, was wir bei unserem letzten Besuch vor drei Jahren aufgrund von Zeitmangel nicht “erledigen” konnten: dem weltberühmten Zoo mit seinen weissen Tigern einen Besuch abstatten (wenn wir schon keinen Tiger in Indien gesehen haben, müssen die armen Tiere halt dort hinhalten, wo sie nicht weglaufen können Smiley). Und der Zoo mit seinen teilweise begehbaren Gehegen und der grossen Tiervielfalt hat uns nicht enttäuscht! Die restliche verfügbare Zeit haben wir dazu genutzt, Rindfleisch und Fisch zu essen! Konkret: wir waren im Burger King und im Sushi-Restaurant Smiley Und es gibt sogar noch eine kleine Anekdote aus dem “perfekten” Singapur: als wir um 21:00 Abends bei dem vorreservierten Hostel ankamen, hat uns auf unser Geklingel am Einfahrtstor niemand geantwortet. Da wir dadurch verunsichert waren und vor dem Haus gleich nebenan ca. 100 Paar Schuhe standen, haben wir einfach einmal dort geklingelt. Die Dame, welche uns die Tür öffnete, erklärte uns in sehr gefasster Weise, dass das Hostel nebenan sei und wir einmal an der Türe nachsehen sollten, ob nicht eine Nachricht da sei (es schien uns, dass wir nicht die ersten “fehlgeleiteten” Gäste waren). Und tatsächlich: in einem versteckten Winkel neben der Haustür (das Gartentor war offen) fanden wir eine Notiz und den Hausschlüssel Smiley

Goa, Mumbai & Singapur by Jenny: Von Hippies und anderen Tieren

Goa

P1020172P1020173

Im Dschungel-Hostel in Anjuna              Mit Roller von Hippy-Strand zu Hippy-Strand

P1020164P1020167P1020176P1020178

An Stränden rund um Anjuna

P1020185P1020184P1020190P1020186

Palolem Beach

P1020198P1020199P1020207P1020181

Unser Strandhüttchen am Palolem Beach

DSCN1653DSCN1680

Mumbai

P1010872P1020286

Taxis, in welchen der Kopf kein platz mehr hat Smiley  Typischer Gepäcktransport

DSCN1702DSCN1712P1020264P1020246

Am Hafen von Mumbai (Gateway of India)

P1020272P1020266

Mit dem Boot Richtung Elephanta Island in einer eingequetschten Truppe Smiley

DSCN1725P1020270

Stark bewachter Hafen und Aufforderung der Küstenwache, den Kurs zu ändern (Drohung mit Bordkanone)

P1020275P1020278

Elephanta Island                                          Der König im Thron Smiley

P1020285P1020282

Höhlentempel

Zoo in Singapur

P1020293P1020287DSCN1736P1020297

Nasenaffe                                 Viktoria-Taube

P1020320P1020300P1020295P1020301

“Teufelsfrosch”                         Weiss-/Schwarzer-Kragenlemur

P1020311P1020312

Fuchsfledermaus                        Lemur

P1020314P1020316

Asiatische Hirschmaus

Weisser Tiger

Joggeli auf Weltreise Teil 3

Nachdem sich Joggeli im “westlichen” Hong Kong bei Cordon Bleu und Wein von den Strapazen im verrückten China erholen konnte, tritt er die Weiterreise ins noch verrücktere Indien an. Dieses unglaubliche Land hat auch an unserem Reiseführer seine Spuren hinterlassen: mit seinem Augenlicht steht es nicht mehr gerade zum besten (sprich: er verliert nächstens ein Auge) und seine “Tätowierungen” (Unterschriften) sind daran, zu verblassen. Trotz allem konnte er uns wieder viele eindrückliche Dinge zeigen.

Hong Kong – Yogyakarta (Indonesien)

Hong Kong bis Yogyakarta

Hong Kong
DSCN1228 Vollgefressen und glücklich posiert Joggeli vor der Skyline Hong Kongs.
Bhorugram (Provinz Rajasthan)
P1010505 Was an diesem lausigen Spital in Bhorugram so sehenswert sein soll, hat uns Joggeli bis heute nicht erklärt…
Jaipur (Provinz Rajasthan)
P1010525 Joggeli in seinem neuen Maharaja-Palast. Und wo bitte ist das Harem? Smiley
Agra (Provinz Uttar Pradesh)
P1010677 Da sich unser Reiseleiter den überrissenen Eintrittspreis ins Taj-Mahal nicht leisten konnte, zeigte er es uns nur von aussen.
Varanasi (Provinz Uttar Pradesh)
DSCN1501 Joggeli war nicht bereit, uns näher an die “heilige Kloake” hinzuführen, da sie seiner Haut schaden würde (glauben wir sofort)
Kochi (Provinz Kerala)
P1010890 Joggeli’s Urteil zu Kochi: affengeil!
Backwaters (Provinz Kerala)
P1010942 Caiptan Joggeli bittet uns an Bord
Ooty (Provinz Tamil Nadu)
P1020018 Als waschechter Schweizer liess es sich Joggeli natürlich nicht nehmen, eine Tastfahrt mit der Lok “made in Switzerland” zu machen.
Mysore (Provinz Tamil Nadu)
P1020160 (Schein)Heiliger Joggeli vor heiliger Kuh.
Palolem Beach (Provinz Goa)
DSCN1651 Sonnenbad an Deck in Goa
Mumbai (Provinz Maharashtra)
DSCN1698 Ääähhh…sind wir hier in Paris?
Singapur
P1020352 Ein hungriger Joggeli hat uns fast arm gefressen…
Yogyakarta (Insel Java in Indonesien)
DSCN1848 Statt uns zu den lokalen Sehenswürdigkeiten zu begleiten, hat es unser Reiseführer vorgezogen, im Hostel “abzuhängen”