Schluchsee: Geschichten vom "Zipfel-Bob", Fahrradtouren für Faule und Haute-Cuisine im Schwarzwald

Anlässlich von Jennys Geburtstag hat Nicola als Überraschung einen Kurztrip übers Wochenende organisiert. Zwar ging es nicht – wie zu Verwirrungszwecken im Vorfeld angekündigt – auf eine Yacht, welche über diverse Schweizer Flüsse und Seen bis an den Fusse des Jungfrauchjochs fahren würde (jaja, eine wilde Geschichte 🙂 ), dafür aber immerhin an den höchstgelegenen Stausee von Deutschland im Schwarzwald.

Dort liessen wir uns von der Küche (fast Haute-Cuisine) und dem Personal des äusserst empfehlenswerten „Parkhotel Flora“ verwöhnen und nutzten ausgiebig den schönen Wellnessbereich. Damit nicht nur Kalorien angesetzt wurden, war natürlich auch Bewegung an der frischen Luft angesagt. Und im Schwarzwald befindet man sich diesbezüglich praktisch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: an die hundert gut ausgeschilderte und erschlossene Wanderwege laden zu – teils mehrtägigen – Wanderungen ein. Ähnliches gilt auch für das wunderbare Netz an Fahrradwegen, welche man – so wie wir – auch mit der „Variante für Faule“, sprich einem E-Bike, befahren kann. Und alle paar Kilometer trifft man auf eine Gaststätte mit gutem Essen und gebrannten Getränken aus Eigenproduktion.

Möchte man lieber in der unmittelbaren Gegend um den Schluchsee bleiben, gibt es auch dort zahlreiche Outdoor-Aktivitäten neben und auf dem Wasser. Ein Highlight bei den letzteren ist zweifellos die Miete eines Bötchens mit Elektromotor (auf dem Schluchsee sind Benzinmotoren verboten)! Mit diesen cruist man dann ganz gemütlich von Strand zu Strand. Und wenn man dann noch nicht genug hat, kann man auf einem „Zipfel-Bob“ (hehe; ein Schlitten mit „Joystick“ oder eben Zipfel) wagemutig den Berg bzw. die Wiese herunterbrausen.

Fazit: Für Wochenendausflüge von Basel aus (ca. eine Fahrstunde) ideal!

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Unser Hotel

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Super Essen

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E-Velo-Tour zu einem Gletschersee und um den Schluchsee

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Mit dem Elektroboot auf dem Schluchsee

Dascio by Jenny & Nicola: Fast wie am Meer

Bereits zum dritten Mal sind wir für einen Kurzurlaub an den schönen Comer See gefahren. Ursprünglich haben wir uns die Region ausgesucht, weil man innert einer (von Basel aus) vernünftigen Fahrzeit von rund vier Stunden in einer wärmeren und vor allem (in der Theorie) windigeren Region mit See ist, auf welchem sogar das Kitesurfen erlaubt ist. Allerdings ist das mit dem Wind – wie fast überall, wenn man einmal von den ultimativen, weit entfernten Kiterevieren absieht – so eine Sache: manchmal ist er zu stark, zu schwach, aus der falschen Richtung oder gar nicht da. Kurzum, wirklich kiten kann man im Schnitt etwa jeden vierten Tag während der Windsaison (Mai-Oktober).

Glücklicherweise ist man hier jedoch in Italien und warm ist es auch, so dass man auch einfach am Strand liegen, spazieren oder wandern, paddeln, shoppen und vor allem ESSEN kann Smiley Dolce Vita pur! Und alles noch zu einem sehr vernünftigen Preis. Passend unterstützt wird das ganze Feeling noch durch unsere Lieblings-Herberge, wo wir mittlerweile schon fast zum Inventar gehören und darum auch gewisse Sonderbehandlungen geniessen: Frühstück um 11 (offiziell spätestens bis 10), Limoncello aufs Haus nach dem Abendessen oder eine Weinflasche als Abschiedsgeschenk! Ach, wie schön kann es doch auch in der Nähe von Basel sein Zwinkerndes Smiley

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