St. Petersburg by Jenny “Kanäle, blaue Türme und ein Lift von 1950”

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Aussicht auf St. Petersburg von der Kathedrale St. Isaak

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Eremitage                             Auferstehungskirche            Russische Kleidung

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Auf den Kanälen

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Dreifaltigkeitskathetrale     U-Bahn Station

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Peterhof (Sommerpalast von Peter dem Grossen)

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                                             Angst einflössender Lift         0.7l Wasser = Fr. 13.-                                                                                            Vorspeise    = Fr. 5.-

St. Petersburg by Nicola: Lange Nächte, High-Heels und teure Flaschen

Was für euch jetzt vielleicht klingt, als ob wir rauschende Partys gefeiert hätten, ist in Tat und Wahrheit die Beschreibung dreier Dinge, welche uns an St. Petersburg aufgefallen sind.

Dank der nördlichen Lage sind die Tage in St. Petersburg während den Sommermonaten erheblich länger als in der Schweiz: die Sonne geht „normal“ um ca. 05:30 auf, richtig dunkel wird es aber erst nach 23:00. Dank dieser Tatsache kann man auch einmal etwas länger schlafen und hat trotzdem noch etwas vom Tag Dies gilt insbesondere auch, wenn man die ganze Nacht von blutgierigen, nimmersatten Mücken geplagt worden ist oder die Tochter der russischen Bettnachbarin im Schlafsaal morgens um sechs während zweier Stunden ihre Haare bürstet J

Generell legen die Russinnen in St. Petersburg grossen Wert auf ihr Erscheinungsbild, wobei so manche Europäerin diesen Stil aufgrund von extrem hohen Absätzen und mindestens genau so kurzen Röck(ch)en wohl als anrüchig bezeichnen würde.

Genauso gewöhnungsbedürftig ist auch die Preisgestaltung in den Restaurants: Während eine Mahlzeit (Vorspeise und Hauptgang) im Durchschnitt pro Person etwa 20 – 30 Franken kostet, kann eine gewöhnliche Flasche Wasser das Budget schon einmal mit knapp 10 Franken belasten! Vodka und Bier wären da schon wesentlich billiger!

Natürlich haben wir die Zeit in St. Petersburg nicht nur mit essen und schlafen verbracht, sondern auch so einiges gesehen, wobei mir insbesondere die Auferstehungskirche, sowie der ehemalige Palast von Zar Peter (Peterhof) gefallen haben.

Wenn zwei eine Reise tun…

…dann ist das ein sehr guter Grund, um eine ordentliche Party zu schmeissen. Gesagt, getan. Wir durften letzten Samstag rund 40 Personen, welche uns nahe stehen, in einem Basler Club empfangen und so richtig feiern!

Keine Taucherbrille war zu unsexy, um damit den Dancefloor zu rocken, kein Tisch(chen) zu hoch, um als (Tanz)Podest missbraucht zu werden…und ein Reisemaskottchen haben wir jetzt auch!

Für all das und die vielen anderen Dinge und Momente, welche wir an diesem Abend und in den letzten Jahren/Jahrzehnten erleben durften, möchten wir uns ganz herzlich bei euch allen bedanken! Ihr seid der Grund, weshalb wir die Schweiz nächsten Montag nicht nur mit einem lachenden, sondern auch einem weinenden Auge verlassen und unterwegs eventuell an Heimweh leiden werden. Ihr seid aber ebenfalls der Grund, dass wir uns gegen Ende unserer Reise wieder auf die Heimat freuen!

Bleibt wie ihr seid und vergesst uns nicht! Wir kommen wieder. Hasta la vista und lest brav unseren Blog 🙂

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Von Russen, Mongolen und Chinesen

Nein, wir sind noch nicht unterwegs, auch wenn man dies aufgrund des Titels vermuten könnte… Aber ich (Nicola) hatte vor rund einer Woche meinen letzten Arbeitstag und die Abreise rückt unaufhaltsam näher! Noch 20 Tage! Ist das zu glauben? Naja, zumindest uns fällts noch ziemlich schwer, dies zu glauben.

Schwer fallen auch die Abschiede, welche nun regelmässig anstehen. Wir werden euch vermissen! Aber gleichzeitig steigt selbstverständlich auch die Vorfreude auf den baldigen Start. Und zusammen mit dem zunehmenden Vorbereitungsstress (es gibt ja noch soooooo viel zu tun), vergeht die Zeit nun rasend schnell…

Seit unserem letzen Artikel haben wir fleissig geshoppt (funktionelle Kleider; mal was ganz Neuse 🙂 ), unsere Reiseapotheke zusammengestellt (soviele Tabletten, wie wir dabei haben, würden ausreichen, um einen ganzen Wal flachzulegen), die Elektronik auf Vordermann gebracht und ergänzt (ICH würde sagen, dies ist das Allerwichtigste! Andere Leute mögen da aber anderer Meinung sein 🙂 ) und natürlich Visas organisiert (und noch vieles mehr, was wir euch aus Zeitgründen an dieser Stelle jedoch ersparen)!

Und tatataaaaaaaaaaaaaaa! Wir präsentieren stolz: unsere Visas für Russland, die Mongolei und China (bzw. zumindest die beiden für Russland und China; dasjenige für die Mongolei beansprucht leider eine eigene Seite…)!