Galapagos by Nicola: Unter Dinosauriern

Nach unseren schlechten Erfahrungen in der Hauptstadt von Ecuador, hiessen uns die Galapagos-Inseln mit ihrem herrlich warmen Klima, der angenehmen (Meeres-)Höhe, ihren freundlichen Menschen und dem verhältnismässig hohen Standard willkommen. Hätten wir es jedoch lediglich auf diese “normalen” Dinge abgesehen, hätten wir auch auf die Malediven fahren können. Was einen aber vor allem auf die jüngsten Fleckchen Erde der Welt zieht, ist die einzigartige Tierwelt, sowohl über, wie auch unter Wasser! Dank ihrem rein vulkanischen Ursprung, gewissen unvergleichlichen klimatischen Bedingungen und ihrer Abgeschiedenheit, sind die Inseln Heimat von Riesenschildkröten, Iguanas, sehr speziellen Vögeln und zahllosen Fischarten. Damit dies auch weiterhin so bleibt, ist der Zugang zum kleinen Paradies limitiert und streng kontrolliert, was sich natürlich auch entsprechend in den Kosten niederschlägt. So muss man alleine für den Flug mindestens etwa 400.- pro Person berappen und bei Ankunft am Flughafen werden weitere 110 US-Dollar an Eintrittsgebühren für den Nationalpark fällig.Allerdings gibt es für Rucksacktouristen auch gute Neuigkeiten: das Angebot an Hostels und Tagestouren auf und um die wichtigsten vier Inseln (Santa Cruz, San Cristobal, Santa Isabella und Floreana) wird stetig ausgebaut, sodass man nicht mehr von extrem teuren Kreuzfahrten abhängig ist, um die Vielfalt in vollen Zügen geniessen zu können!

Auch wir haben Galapagos mit einer Kombi aus Hostel und Tagestouren bereist und schon während der Gratisführung unseres amerikanischen Hostelbesitzers in Santa Cruz, bei welcher man am Fischerhafen praktisch schon über schwarze Meer-Iguanas (Leguane, welche aussehen, als wären sie direkt der Urzeit entsprungen), knallrote Krebse, Pelikane und Seelöwen stolpert, welche sich vor den Marktständen sonnen oder auf eine Gelegenheit warten, einen Fisch von der Theke zu stibitzen, wurde uns klar, dass Galapagos definitiv eine Reise wert ist!

Dieser Eindruck hat sich auch an unserem zweiten Tag noch verstärkt, als wir eine 9-stündige Schnorcheltour rund um San Crisotbal gebucht haben, bei welcher wir im Rahmen der drei (eisig kalten) Schnorchel-Stopps zahlreiche Meeresschildkröten, Seelöwen (insbesondere die jungen Exemplare sind sehr verspielt und lieben es, mit den Touristen im Wasser Schabernack zu treiben), Adlerrochen, Galapagos-Haie und sogar zwei seltene Hammerhaie sahen! Einfach nur sensationell!

Weil man in einem so vielfältigen Paradies natürlich keinen Tag “verschwenden” darf, gings auch an Tag drei entsprechend mit Programm weiter: ein Taxifahrer, welcher auch als (spanischsprachiger) Tourguide diente, fuhr uns zu den erloschenen Vulkankratern auf Santa Cruz, deren unterirdische Überbleibsel – “Lavatunnel” genannt – und hat bei der letzten Etappe – dem Besuch eines Bauernhofs, auf dessen Grund und Boden sich eine grosse Population der Galapagos-Riesenschildkröte niedergelassen hat – sogar den Fährtenleser gespielt und die behäbigen Riesenviecher im Busch für uns aufgespürt. Speziell diese gewaltigen Tiere haben bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen: ein paar Zentimeter gross bei Geburt, wachsen die Schildkröten ein (über 200-jähriges) Leben lang und erreichen kurz vor ihrem Tod ein Gewicht von knapp 260 Kilogramm! Dass es bei diesem Gewicht und den kurzen Beinen alles andere als gestresst zugeht, ist wohl selbstredend Smiley

Nachdem wir immer nur herumchauffiert worden sind, waren wir ganz froh, dass der nächste Programmpunkt auf Santa Cruz mit einer kleinen Laufeinlage verbunden war. Und als wir schliesslich “Tortuga Bay” – einen perfekten, makellosen weissen Sandstrand – gesehen hatten, waren die Mühen erst recht vergessen! Einziger Wehrmutstropfen: an diesem Strand ist es aufgrund starker Strömungen verboten zu schwimmen. Aber wer will schon baden, wenn man überall im Sand schwarze Iguanas liegen sieht?!

Der nachfolgende Tag brachte die erste Enttäuschung: Wegen einer unfähigen Reiseagentur ging der gebuchte Ausflug auf die Insel “Las Plazas” und nicht wie geplant auf “Seymour Norte”: die berühmten Blaufuss-Tölpel (eine Vogelart mit blauen Füssen, welche angeblich in erster Linie einem Fortpflanzungsritual dienen), sowie die riesigen Fregatt-Vögel sahen wir deshalb (noch) nicht, dafür aber die goldenen/gelben Landiguanas, welche nur auf Las Plazas vorkommen. Und nach einer ordentlichen Schimpftriade beim Veranstalter gabs sogar die Hälfte des Geldes zurück…

Ein völlig unerwartetes Highlight bescherte uns Ann, eine Amerikanerin, welche wir auf der Schnorcheltour kennengelernt haben: als sie hörte, dass Jenny dieser Tage ihren Geburtstag mit einem grossen Sushi-Essen feiern würde, hat sie uns spontan auf eine Party auf einem Segelschiff eines Schweizer Pärchens, dessen weiblicher Part einen Tag später ebenfalls Geburtstag feierte, eingeladen. Da unsere Liebe zum Meer auch auf der Weltreise angewachsen ist und wir uns schon immer gewundert haben, wie es sich auf einer Jacht lebt, haben wir natürlich sofort zugesagt. Sabrina und Patrick – unsere beiden Gastgeber – sind seit über vier Jahren unterwegs und die Stories, welche sie zu erzählen hatten, waren sehr spannend und so völlig anders, als der gängige “Backpacker-Tenor”. Falls ihr beide dies hier lesen solltet: vielen Dank für den unvergesslichen Abend, kommt gut nach Polynesien und jederzeit gerne wieder (evtl. auch in der Schweiz?)!

Unvergesslich war der Abend übrigens auch in anderer Hinsicht: die Überfahrt von Santa Cruz nach Santa Isabella am nächsten Morgen war nämlich nicht nur wegen des starken Wellengangs eine Herausforderung für unsere Mägen Smiley Enstprechend froh waren wir, als wir auf der Insel ankamen und das Morgenessen immer noch da war, wo es hingehörte… Immerhin konnten wir uns die nächsten Tage herrlich entspannen, gibt es auf Isabella doch nicht allzu viele Ausflugsziele mit fixem Zeitplan, da die meisten Attraktionen der Insel individuell zu Fuss erkundet werden können: wir besuchten eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten, liefen die ewig langen Strände mit ihren grossen Iguana-Populationen ab und schauten Seelöwen und den Galapagos-Pinguingen (die weitest nördlich lebende Pinguin-Gattung) beim schwimmen zu. Der einzig geführte Ausflug während diesen vier Tagen brachte uns zu kleinen Lavafelsen dicht vor der Küste, welche von “stapelweisen” Iguanas (die Tiere liegen aus Gründen des verminderten Wärmeverlustes tatsächlich des öfteren in mehreren Lagen übereinander) bewohnt und von Weissspitzen-Riffhaien als Versteck vor grösseren Artgenossen genutzt wird. Dafür lassen sich die Raubfische bei Flut in eine flache Lagune spülen, welche bei Ebbe vom Ozean und damit vor den Feinden abgeschnitten ist. Und endlich, endlich gabs auch die heiss ersehnten Blaufuss-Tölpel aus nächster Nähe zu sehen. Mission erfüllt Smiley

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass man, sollte man die Möglichkeit dazu haben, die Galapagos-Inseln einmal im Leben gesehen haben muss! Für uns handelte es sich definitiv um eines der Reisehighlights!

Weniger schön gestaltet sich hingegen die Weiterreise: zuerst geht es per Boot zurück nach Santa Cruz, dann mit Taxi, Bus und Boot weiter zum Flughafen, wo wir eine erst gerade neu eingeführte Flughafentaxe berappen mussten (gibt es seit dem 18. Mail; toll Trauriges Smiley) und ausserdem festgestellt haben, dass wir den Anschluss von Quito nach Lima auf den falschen Tag gelegt haben. Tja und so kamen wir auch nach etwas mehr als einem Jahr Reisezeit noch in den Genuss einer unvergleichlich bequemen Übernachtung auf dem Fussboden des Flughafens in der schrecklichen Stadt Quito! In einigen Stunden haben wir die 30-stündige Wartezeit aber endlich hinter uns und dann heisst es: “Adiós Südamerika, Hóla Karibik!”

Galapagos by Jenny: Reich der aussergewöhnlichen Tiere

Isla Santa Cruz

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Städtchen und Hafen der Isla Santa Cruz

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Die drei Gefrässigen warten auf ein Stück Fisch am Fischmarkt

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200 Jahre alte und 250Kg schwere Riesenschildkröte

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Dagegen bin ich ja noch ein richtiger Jungspund Smiley

Mit Gemütlichkeit das Gras schmatzen

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Kaktusbaum (wächst nur auf Galapagos)

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Perfekter weisser Strand “Tortuga Bay”

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Erster grösserer Meeriguana                      Lustige Eidechse

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Geburtstagsgeschenk von Nicola, mmhhhh

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Party danach auf einer Segeljacht von einem Schweizer Pärchen und in der Disco

Isla San Cristobal (Schnorcheltour)

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Lebensraum für Wasserschildkröten und Seelöwen

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Gestrandete Wasserschildkröte, welche auf eine Welle wartet

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Gemütlich chillen und möglichst lange noch die Muttermilch trinken

Schneller Spurt des Babyseelöwen in das Meer

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Schnorchel-Spot um und durch den “Kicker Rock”

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Gemütliches Treiben

Verspielte Seelöwen

Isla Las Plazas

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Anfahrt auf die naturbelassene Isla Las Plazas

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Knallrote Krabben (je älter sie sind, desto röter)

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Auf der Insel Las Plazas

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Die Hauptinselbewohner, gelbe Landiguanas

Isla Santa Isabella

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Rote Lagune

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Auf dieser Insel gibt es eine grosse Anzahl an kleinen Dinos

Iguana-Spaziergang am Strand

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Fast kein Platz auf der Bank                      Erster Galapagos-Pinguin

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Füsse so blau wie diejenigen vom Blaufuss-Tölpel wären eine coole Sache

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Iguanas stapeln sich aufeinander gegen den Abend um sich warm zu geben

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So schnell sind die 8 fantastischen Tage auf Galapagos vorbei und die gute alte Schweiz rückt immer näher!

Quito by Nicola: Ausgenommen wie Weihnachtsgänse, behandelt wie Obdachlose

“Tourists are protected”. Exakt so beginnt die Broschüre des Tourismusbüros in Quito, welche jedem Ecuador-Besucher bei Ankunft ausgehändigt wird. Was klingt, als wären Touristen eine vom Aussterben bedrohte Spezies, welche unter Artenschutz steht, mag zu Beginn noch ganz lustig anmuten…spätestens nach einem Tag Quito wird einem aber klar, dass die Tipps auf den nachfolgenden Broschürenseiten – z.B. man solle nie in der Öffentlichkeit den Stadtplan betrachten, alle Wertsachen im Hotel lassen, von wichtigen Dokumenten nur Kopien auf sich tragen, nur mit dem Taxi unterwegs sein, etc. – bitterernst gemeint sind.

Bereits die Taxifahrt vom weit ausserhalb gelegenen Flughafen stimmt einen auf das ein, was zu erwarten ist: die Taxifahrer vor dem Flughafen reissen dem – wohlbemerkt von uns bestellten – Chauffeur des Hostels fast den Kopf ab, weil er uns abholt, ohne eine Taxilizenz zu haben. Als uns endlich die Flucht aus der Meute gelingt, folgt die nächste Überraschung. Statt nämlich auf dem direktesten Weg ins Zentrum zu fahren, nimmt unser Fahrer einen grossen Umweg durch das Villenviertel Quitos in Kauf…aus Sicherheitsgründen! Wenn man dort so die Häuser betrachtet, erstaunt einen dies aber auch nicht, sind sie doch sogar in diesen “sicheren” Gegenden von mindestens einer drei Meter hohen Mauer, deren Krone von einem elektrisch geladenen Stacheldraht geziert wird, umgeben und werden von schwerbewaffneten Security-Leuten bewacht! Auch die Gassen rund um unser sehr schönes Hostel im Kolonialstil sind Abends völlig ausgestorben und als weisser Hostelgast wird man gebeten, doch bitte spätestens um 18:30 zurück zu sein, da es ab dieser Uhrzeit nicht mehr sicher ist! Wie wir am letzten Abend unseres Aufenthalts festgestellt haben, gilt diese Regelung nur für Weisse: etwas dunklere Brasilianer “dürfen” bis um 21:00 raus Smiley

Um den Tag zu nutzen und trotzdem pünktlich zurück zu sein, sind wir am ersten Morgen entsprechend früh aufgestanden und haben uns auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht. Wie wir erst später festgestellt haben, war Sonn- und Muttertag und praktisch alle Speiselokale hatten geschlossen! Immerhin ist die im kolonialstil erbaute Altstadt von Quito – eines der wenigen Highlights hier – von Öffnungszeiten weitgehend unabhängig. Nach einem entsprechend ausgiebigen Stadtbummel durch das historische Center wollten wir noch mit der “Teleferico” (Gondelbahn) auf den nahegelegenen Vulkan “Pichincha”. Blöderweise ist deren Talstation weit ausserhalb gelegen, weshalb wir uns für die “Taxioption” entschieden haben: zur Taxifahrt selbst kam es aber nie, halten viele Taxifahrer doch nicht für Ausländer an oder aber weigern sich das (obligatorische) Taxometer anzuschalten und verlangen zehnfache Preise! Nach diversen Busfahrten kreuz und quer durch die Stadt und einigen längeren Fussmärschen haben wirs dann doch noch zur Bahn geschafft. Doch die nächste Enttäuschung folgte unmittelbar, als die unfreundliche Kassiererin mehrere Noten unserer brandneuen und aus der Schweiz mitgebrachten US-Dollar (offizielle Währung in Ecuador) als Falschgeld bezeichnete, auf “genehme” Noten aber Rückgeld gab, welches aussah, als ob sie es gerade selbst mit dem Farbkopierer gedruckt hätte! Der Hügel selbst war dann auch nicht wirklich, was wir für den horrenden Eintrittspreis für Ausländer erwartet hatten und so zogen wir geknickt wieder von dannen, in der Hoffnung, ein anständiges Restaurant für das Nachtessen zu finden. Weil aber Ausländer in dieser Stadt nur Fast Food zu Wucherpreisen kriegen, wenn sie nicht Selbstversorger spielen, gabs nur ein Sandwich aus dem Subway! Was für ein Reinfall!

Neuer Tag, neues Glück, dachten wir uns am zweiten Morgen. Gut gelaunt standen wir wiederum früh auf und machten uns auf die gut eineinhalbstündige Busfahrt zum “Mitad del Mundo”, einer grossen Parkanlage, welche rund um die Äquatorlinie erbaut wurde. Aufgrund des unverschämten Eintrittspreises, den man im Wesentlichen dafür bezahlt, dass man in überteuerten Souvenirläden einkaufen darf, war das Gelände weitgehend menschenleer und die meisten “Gratis-Attraktionen”, wie bspw. ein Planetarium, hatten geschlossen. Weil wir aber schon einmal hier waren, wollten wir aber natürlich auch ins Hauptmuseum, welches angeblich exakt in der Mitte zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre steht. Selbstverständlich ist dessen Besuch nicht kostenfrei und so endeten wir ein weiteres Mal vor einer schlechtgelaunten Kassiererin. Diese wollte unser “Falschgeld” (auch dies brandneu aus der Schweiz) nicht nur nicht annehmen, nein, sie zerriss sogar die Note und gab uns die vier (!!!) Teile erst nach heftigem Insistieren zurück! Da wir uns so eine Frechheit nicht bieten lassen müssen, uns gleichzeitig aber nicht mit der korrupten ecuadorianischen Polizei anlegen wollten, sind wir unverrichteter Dinge wieder abgezogen und haben uns auf den eineinhalbstündigen Rückweg gemacht! Von so vielen Rückschlägen frustriert, sind wir an unserem letzten Tag in dieser schmutzigen, smoggeplagten Stadt im Hostel geblieben!

Fazit für Quito: Eine hässliche, verdreckte Stadt, mit einem so unterirdischen Standard, dass so manche indische Stadt daneben eine Schönheit ist, mit Einwohnern, welche Abzocker und Rassisten sind (wenn uns z.B. kleine Kinder angeguckt haben, wurde ihnen von den Müttern der Kopf weggedreht, Leute waren immer nur unfreundlich zu uns, etc.) und einem Preisniveau, welches zumindest für westliche Touristen das doppelte von Peru beträgt, muss man definitiv nicht besuchen! “Protect the tourist”? Wahrscheinlich eine berechtigte Aussage…allerdings müssten auf Worte auch Taten folgen.