Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah?

Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit zieht es uns in den Schnee. Dieses Mal – wie es sich für „richtige“ Schweizer gehört – jedoch in die – verglichen mit Finnland ebenfalls „richtigen“ – heimischen Berge zum Ski- (Jenny) bzw. Snowboardfahren (Nicola), konkret nach Veysonnaz. Dieses idyllische Skiörtchen liegt am Rande des „4 Valées-Skigebiets“, seines Zeichens das zweitgrösste der Schweiz. Am anderen Ende der insgesamt 412 Pistenkilometern liegt der renommierte Wintersport- und Celebrity-Ort Verbier, den wir uns aber nicht leisten wollen. Wer will schon irgendeinen englischen Prinzengockel oder noch Schlimmeres auf der Piste treffen?

Trotz miserabler Wettervorhersage war das Wetter sensationell und über die Verhältnisse der Pisten können wir uns auch nicht beklagen, ganz abgesehen davon, dass wir diese sehr oft für uns alleine hatten… Der Nebensaison sei Dank, hatten wir somit einen Luxus, den sich auch die Reichen nicht leisten können 🙂 Und den Sonnenbrand im Bergrestaurant gab es obendrein noch gratis dazu…

Da Veysonnaz nicht St. Anton ist und in der Nebensaison auch keine Bar geöffnet hat, funktionierten wir nach dem Skifahren des Öfteren den sonnenbeschienenen Balkon in unsere ganz private Aprèski-Location um, inklusive lauter Musik (waren ja keine Nachbarn da 🙂 ) und Drinks aus Eigenproduktion.

Dieses klassische Winterferienprogramm wurde durch einen Wellness-Ausflug nach Leukerbad und eine Snowkite-Session auf dem Simplonpass ideal ergänzt. Ach ja, auf exotisches Essen mussten wir auch nicht verzichten, kochen wir inzwischen doch ganz passabel viele Gerichte der asiatischen Küche: Exotik und Skifahren sind eben doch vereinbar…

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