Berner Oberland by Jenny & Nicola: Das Asien-Mekka der Schweiz

Zu unserer Hochzeit hatten wir von einigen unserer Gäste einen Gutschein für einen Wochenendtrip nach Wahl erhalten (vielen Dank noch einmal an alle Schenker). Da seit unserer Trauung schon mehr als ein Jahr vergangen ist und wir natürlich das tolle Geschenk nicht verfallen lassen wollten, haben wir spontan einen Ausflug in die Region um Interlaken gemacht.

Der Spruch “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt?” trifft auf diese Gegend sehr gut zu, ist die Natur doch extrem abwechslungsreich und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten: wandern auf dem Harder Kulm oder entlang der beiden Seen, die Besichtigung der beeindruckenden Trümmelbachfälle in ihren Höhlen, ein Ausflug auf das aus James Bond bekannt Schilthorn, eine Fahrt auf das Jungfraujoch und und und… Wir wissen jetzt, weshalb diese Region bei den (überwiegend asiatischen) Touristen so beliebt ist. Von diesen gibt es übrigens enorm viele. Aber sie benehmen sich zivilisiert (kein Gespucke, wie im Heimatland) und dank ihnen gibt es – neben dem allgegenwärtigen Fondueangebot – auch indische oder chinesische Restaurants. Uns hat es sehr gefallen.

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Ein wunderschöner Herbsttag im Berner Oberland

Trümmelbachfälle

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Spannende Steinformationen, gebildet durch viele Wasserfälle in einen Höhlensystem

Schilthorn

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Super Aussicht auf das Jungfraujoch vom berühmten “James Bond – Berg”

Brienzersee

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Gemütlicher Spaziergang zum Brienzersee, das Wasser wahr so intensiv Türkisblau, man hätte sich fast wie in der Südsee fühlen können (wenn es etwas wärmer gewesen wäre)

Warum in die Ferne reisen, wenn das Gute liegt so nah?

Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit zieht es uns in den Schnee. Dieses Mal – wie es sich für „richtige“ Schweizer gehört – jedoch in die – verglichen mit Finnland ebenfalls „richtigen“ – heimischen Berge zum Ski- (Jenny) bzw. Snowboardfahren (Nicola), konkret nach Veysonnaz. Dieses idyllische Skiörtchen liegt am Rande des „4 Valées-Skigebiets“, seines Zeichens das zweitgrösste der Schweiz. Am anderen Ende der insgesamt 412 Pistenkilometern liegt der renommierte Wintersport- und Celebrity-Ort Verbier, den wir uns aber nicht leisten wollen. Wer will schon irgendeinen englischen Prinzengockel oder noch Schlimmeres auf der Piste treffen?

Trotz miserabler Wettervorhersage war das Wetter sensationell und über die Verhältnisse der Pisten können wir uns auch nicht beklagen, ganz abgesehen davon, dass wir diese sehr oft für uns alleine hatten… Der Nebensaison sei Dank, hatten wir somit einen Luxus, den sich auch die Reichen nicht leisten können 🙂 Und den Sonnenbrand im Bergrestaurant gab es obendrein noch gratis dazu…

Da Veysonnaz nicht St. Anton ist und in der Nebensaison auch keine Bar geöffnet hat, funktionierten wir nach dem Skifahren des Öfteren den sonnenbeschienenen Balkon in unsere ganz private Aprèski-Location um, inklusive lauter Musik (waren ja keine Nachbarn da 🙂 ) und Drinks aus Eigenproduktion.

Dieses klassische Winterferienprogramm wurde durch einen Wellness-Ausflug nach Leukerbad und eine Snowkite-Session auf dem Simplonpass ideal ergänzt. Ach ja, auf exotisches Essen mussten wir auch nicht verzichten, kochen wir inzwischen doch ganz passabel viele Gerichte der asiatischen Küche: Exotik und Skifahren sind eben doch vereinbar…

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