Sanya Beach: Ferien von den Ferien :-)

So eine Weltreise kann ganz schön anstrengend sein… Ok, dass mag für euch Daheimgebliebene jetzt wie ein riesiger Witz klingen, ist aber wirklich so (gut, es ist eine „Beschwerde“ auf sehr hohem Niveau, aber ab und zu sollte man sich eine Pause von all den Eindrücken und Erfahrungen gönnen, damit man überhaupt noch in der Lage ist, Neues aufzunehmen)!

Da in China zur Zeit noch Nebensaison ist (die Chinesen haben erst Anfang September Schulferien), konnten wir zu einem Schnäppchenpreis in ein Hotel in Sanya, dem Touristenmekka der Chinesen, einchecken. Dort haben wir eine Woche lang relaxt und es uns gut gehen lassen. Trotz allem haben wir auch in Sanya einige Dinge erlebt, welche wir euch natürlich im Rahmen unserer beliebten „Kuriositäten-Sektion“ nicht vorenthalten möchten:

– Die „alles-fotografieren-müssen-Eigenschaft“ nimmt im Flugzeug eine besonders spezielle Form an: kaum hat der Captain die Anschnallpflicht aufgehoben, springen alle Passagiere von ihren Sitzen und beginnen, Fotos zu schiessen. Was zu Beginn noch recht amüsant erscheint, entwickelt sich gegen Ende zu einer echten Nervenprobe. Spätestens nämlich, wenn das Flugzeug im Landeanflug ist und man den Boden auf beiden Seiten im Wechselspiel sieht, stürmen fast alle Insassen von einer Seite zur anderen, um ja kein Bisschen von der Landung zu verpassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob 3 Leute auf einem Sitz Platz finden müssen oder ob der Kopf eines Unbeteiligten (Europäers) im Weg ist. Es zählt nur, was auf dem Foto ist!

– Die Art, wie man die Gäste in chinesischen Restaurants bedient (trifft auf alle Restaurantklassen im ganzen Land zu), ist für Europäer gewöhnungsbedürftig: Die KellnerInnen gehen hier höchstwahrscheinlich davon aus, dass der Gast bereits weiss, was er essen möchte, bevor er überhaupt die Karte erhalten hat. Anders können wir uns die Tatsache, dass die Angestellten unruhig neben dem Tisch warten, bis man die Bestellung aufgegeben hat, nämlich nicht erklären. Dasselbe trifft auf das Abräumen des Geschirrs zu; kaum schiebt man sich den letzen Bissen in den Mund, ist der Teller auch schon weg (manchmal sogar schon vorher). Vorteil am chinesischen System: Trinkgeld wird nie erwartet (bzw. sogar abgelehnt) J

– Chinesen sind „Herdentiere“: Egal ob Familienurlaub, Sightseeing in der Stadt, Hinausstürmen aus dem Flugzeug sobald jemand aufgestanden ist oder sogar das Feiern der silbrigen Hochzeit (so erlebt in Sanya): Alles, aber auch wirklich alles wird in einer Gruppe gemacht! Dies ist für uns nicht nur unverständlich, sondern sehr oft auch nerv tötend, da die Gruppenreisenden oft eine schon fast panische Angst davor zu haben scheinen, ihre Gruppe zu verlieren, was dazu führen kann, dass man rücksichtslos zur Seite geschoben wird, wenn man dummerweise in eine Gruppe gelangt.

– Wir haben das Phänomen „Karaoke“ erforscht und sind zum Schluss gekommen, dass das Ganze sogar Spass machen kann J Voraussetzungen dafür sind: ein „eigener“ Karaoke-Raum (in Asien ganz normal), damit niemand anderes das Katzengejammer ertragen und man keine Angst davor haben muss, sich zu blamieren; die richtige Musikauswahl (chinesische Popsongs sind a) in unseren Ohren schrecklich anzuhören und b) mit unseren Sprachkenntnissen nicht zu meistern) und eine gesenkte Hemmschwelle (wie man diese senkt, sei jedem selbst überlassen J )

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Sicht vom Strand auf das Hotel                 Sicht vom Hotel auf das Meer

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Der Pool mit super Hängematten

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Privatpavillon am Strand

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29° Grad warmes Meer                                Aussicht vom Hotelzimmer

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Unser Hotelzimmer

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Jenny “Asian Style”

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